
April Recap
- antoniaknapp
- 23. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Der April startete ruhig mit einem Nachmittag vor dem Fernseher, an dem der Start der Artemis II angeschaut wurde, so wie motivierten Kinder in der Schule Ostereier suchten.
Dann wurde es ziemlich lustig, denn ein Paket aus Deutschland kam an und die ganze Familie probierte gemeinsam deutsche Süßigkeiten. Jeder sollte ein eigenes Ranking erstellen und erstaunlicherweise landeten Süßigkeiten wie Yogurette bei einigen Familienmitgliedern sogar auf Platz eins.
Auch der Besuch von Ferias wird zunehmend gefährlicher für meinen Geldbeutel, denn man entdeckt immer mehr und gleichzeitig wird der Platz im Koffer immer knapper. Trotzdem konnte ich an einer Jeansjacke nicht vorbeigehen und musste sie einfach mitnehmen. Upsi.
Dem geschmacklichen Heimweh geschuldet wurde anschließend ein Streuselkuchen gebacken, bei dem ich die treibende Kraft des Backpulvers deutlich unterschätzt und der Kuchen begann, ein Eigenleben außerhalb seiner Backform zu entwickeln. Trotzdem kam auch dieser deutsche Klassiker bei den Peruanern sehr gut an.
Es folgten Tage voller Unterrichtsvorbereitung, Mittagsschläfe nach langen Schultagen und kleiner Ausflüge.
Mitte des Monats bekamen wir dann neuen Besuch, da ein Freiwilliger seinen Einsatzort wechselte und zu uns kam. Mit ihm reiste aus Deutschland ein ganzer Koffer voller Heimweh an oder vielmehr, Dinge die lange vermisst wurden, und die Entfernung zu DE deutlich einfacher machten.
Eines der coolsten Fotos, die entstanden sind, ist das Gruppenfoto der gesamten Schule, das später sicher ein wirklich schönes Andenken für mich sein wird.
So ging ein ruhiger Monat mit einem wunderschönen Sonnenuntergang zu Ende und ich weiß jetzt schon, dass ich den Panoramaausblick über die Stadt sehr vermissen werde.



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